[ 1]  Und daß wir Menschen mit hochsten
[ 2]  unverstand unsere seeligkeit nicht
[ 3]  allein, damit es zwar kein wunder
[ 4]  dieweil wir noch nie einen seeligen
[ 5]  oder verdamten gesehen, sondern auch
[ 6]  gesundheit nicht achten. Da wir
[ 7]  täglich sehn was gleichsam fur
[ 8]  hollische marter schohn in diesem
[ 9]  Leben, denn so
dafür nicht sor
[10] 
mehr für güther als ihren leib sorgen
[11]  (von der Seele will nicht sagen)
[12]  angethan werden.       
[13]  Es thate noth daß ich alle excla–
[14]  mationes exhortationes paraeneses,
[15]  und was nur zu excitirung der af–
[16]  fecten cräfftig gnug bey Predigern,
[17]  und Oratoren gefunden wird zusam–
[18]  men brächte uns unseren unverstand
[19]  vorzumahlen.       
[20]  Aber ich hoffe mit personen zu
[21]  thun haben, die gnugsam
[22]  alle solche dinge faßen, wenn
[23]  man sie ihnen schohn auch mit wenig
[24]  worten sagt.
[25]  Und dazu giebt mir eine große
[26]  hofnung sowohl das dessein der
[27]  Englischen societat in Mechanicis,
[28]  als die Instructio in politicis so
[29] 
dem Magistro
den Magistris
supplicationum
[30]  gegeben worden, damit man erken–
[31]  ne daß ein ebenmässiges
[32]  in Medicis hochnöthig sey.       
[33]  Man muss aller orthen
[34]  apotheker taxen, pistilents= und gesund–
[35]  heits=ordnungen zusammen bringen laßen.
[36]  Legenda Verulamii incrementa
[37]  scientiarum. Historia vitae et mortis,
[38]  Sanctorii methodus vitandorum errorum
[39]  omnium in Medicina.       
[40]  < Ob ein diaet so anzustellen, daß es auf
[41]  viel zugleich das absehen
hab
hat
, und etliche
[42]  zu einer Zeit zu conjungiren, zum exem–
[43]  pel music und geruch, andere separat,
[44]  zum exempel music und schlaf.       
[45]  Ob ein mittel zu finden daraus me–
[46]  chanice zu judiciren ob der Mensch
[47]  krafftiger oder schwächer, v.g. ponderatio, usus purgantis etc.       


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